Wertschätzung, Glücklich sein
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# Positives denken, Selbstvertrauen

Wertschätzung – Warum du bei dir selbst anfangen solltest

Das Thema Wertschätzung hat für mich eine sehr starke Bedeutung und ist ein Schlüsselbegriff auf dem Weg zum Thema glücklich sein. Aufgrund der Fähigkeit Dinge wertzuschätzen helfen wir uns selbst das Leben etwas schöner zu machen.

Fangen wir doch mal mit dem Begriff an sich an. Wenn du das Wort Wertschätzung in der Suchmaschine eingibst bekommst du folgende Definition:

We̱rt·schät·zung

Substantiv [die]

der Sachverhalt, dass Menschen jmdm. Achtung, Bewunderung und Respekt entgegenbringen.

„…dass Menschen jmdm. Achtung, Bewunderung und Respekt entgegenbringen.“ Im ersten Moment bin ich darüber gestolpert, dass in der Definition nur steht „jemanden“. Was ist denn mit „Tatsachen“, „Momenten“, „Gegebenheiten“? Kann man die denn nicht auch wertschätzen?

Während ich mich gerade bei Google beschweren wollte, habe ich mich gefragt woher denn diese Tatsachen, Momente und Gegebenheiten kommen, die ich wertschätzen möchte. Ich habe mir verschiedene Situationen und Momente vorgestellt, die mir wichtig sind und waren und wofür ich sehr dankbar bin. Egal wie ich es drehe und wende, man kann die Wertschätzung eigentlich so gut wie immer einer Person, also einem jmdm. entgegenbringen.

Du bist ein Jemand

Im ersten Moment habe ich wohl einfach nur nicht, die wichtigste Person, der man Wertschätzung entgegenbringen sollte unter „jemanden“ verbucht. Aber auch diese Person ist auch ein „jemand“ – Du selbst!

Anderen Menschen gegenüber dankbar zu sein und ihnen zu zeigen, dass wir ihre Handlungen und Taten wert schätzen, ist noch einmal eine ganz andere Herausforderung. In diesem Artikel widmen wir uns ganz uns selbst. Ein bisschen gesunder Egoismus muss sein.

Du machst schon ganz schön viel für dich

Hast du dich mal gefragt was du alles so für dein persönliches Wohlbefinden tust? Tagtäglich… Du bist der Meinung nicht viel? Dann lass uns das mal genauer ansehen.

Menschliche Bedürfnisse

Auch wenn das Meiste aufgrund von menschlichen Bedürfnissen passiert, darf man das trotzdem nicht außer Acht lassen.

Fangen wir mal klein an, mit einem der Grundbedürfnisse des menschlichen Körpers. Nahrung! Dein Körper braucht Energie und du hast Hunger.

Dieses Grundbedürfnis kennt jeder von uns. Tag für Tag. Und wir stillen es jeden Tag, meistens mehrmals am Tag. Wir tun unserem Körper etwas Gutes in dem wir ihn mit Energie versorgen. Das ist doch schon mal ziemlich gut, oder?

Okay, ich meine jetzt nicht, dass wir jedes Mal, wenn wir uns einen Joghurt aus dem Kühlschrank holen und so feiern als hätten wir einen Nobelpreis verdient. Aber behalte es doch mal im Hinterkopf, dass es nicht komplett selbstverständlich ist, dass der Kühlschrank gefüllt ist.

Der Kühlschrank füllt sich nicht von alleine

Für alle von euch, die nicht mehr bei den Eltern wohnen wissen, dass der Kühlschrank sich nicht von alleine füllt – schön wärs… Wir müssen einkaufen gehen und dazu benötigen wir Geld. Denn die Kassiererin im Supermarkt nebenan möchte uns den Joghurt nicht aufgrund unseres freundlichen Lächeln geben.

Ich denke das der Großteil von euch aufgrund eines Jobs Geld zum einkaufen hat. Vielleicht bekommt ihr auch von irgendwoher finanzielle Unterstützung, aber im Endeffekt ist es egal woher dieses Geld kommt, wichtig ist, dass ihr es habt.

Denn das ist keine Selbstverständlichkeit!

Und aufgrund der Tatsache, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, hat diese Gegebenheit schon ein wenig Wertschätzung verdient.

Für dich ist es wahrscheinlich normal, die EC Karte zu zücken um damit die benötigten Lebensmittel zu kaufen. Aber hast du dich schon mal gefragt was wäre, wenn da keine EC Karte ist, mehr der du bezahlen kannst?

Ohne das Geld könntest du dir keinen Joghurt kaufen und dein Magen würde wahrscheinlich weiterhin komische Geräusche von sich geben. Das wäre ja irgendwie blöd, zumal sich bei den meisten Menschen ja auch auf die Stimmung auswirkt, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.

Und jetzt denk doch mal darüber nach, wenn du dir das nächste Mal was Leckeres aus dem Kühlschrank holst, ob du dich nicht etwas glücklich schätzen kannst? Glücklich darüber, dass du die Möglichkeit hast, dir ohne großen Aufwand etwas zu essen zu machen. Vielleicht schmeckt der Joghurt dann sogar ein bisschen besser oder zaubert dir zu mindestens ein kleines Lächeln aufs Gesicht.

In diesem Artikel findest du noch weitere Tipps, wie du dir ein Lächeln auf dein Gesicht zaubern kannst: Die Bausteine deines Glücksmoments

Selbstverständliches ist nicht Selbstverständlich

Viele Dinge werden einfach als normal und selbstverständlich angesehen und deshalb als gar nichts Besonderes wahrgenommen.

Aber warum? Nichts auf dieser Welt ist normal und selbstverständlich. Sport treiben – Essen gehen – die Familie sehen – in den Urlaub fahren – durch die Stadt spazieren gehen – Arbeiten gehen -…

Die Joghurt Geschichte ist nur ein klitzekleines Beispiel dafür, wie wir im Alltag die Möglichkeit haben uns selbst etwas fröhlicher zu machen. Dankbarkeit ist ein positives Gefühl – und positive Gefühle machen glücklich. Wenn du dir selbst dankst, dass du etwas zu essen hast, dann tut dies keinem weh und du freust dich bestimmt ein kleines bisschen in dem Moment.

Ansonsten wäre das ja wie ein verschwendeter Glücksmoment, oder? Wir haben etwas das positiv und gut ist und dann sollten wir uns auch darüber freuen! Denn freuen kostet nichts und tut gar nicht weh. Ganz im Gegenteil – es tut gut und macht Spaß!

Du leistest Großes für dich selbst

Und wenn du darüber nachdenkst wem du manche Tatsachen zu verdanken hast, dann solltest du doch sehr häufig bei dir selbst rauskommen. Ja genau! Du sollst dir selbst danken! Nicht deinem Chef, oder deiner Familie oder deinen Freunden. Du dir selbst! Manchen fällt das wahrscheinlich etwas schwerer als anderen, aber probiert es aus, es wird einfacher.

Du tust dir selbst so häufig was Gutes – egal ob es durch die Grundbedürfnisse gesteuert wird oder nicht – das ist nicht relevant.

Kennst du das Gefühl nach einem langen heißen Tag dich unter die Dusche zu stellen? Oder dich an kalten Wintertagen in die heiße Badewanne zu legen? Ist das nicht auch was Gutes? Ich finde es grandios und danke mir dafür, dass ich meinem Körper in dem Moment was Gutes tue. Und schon fühlt sich das Wasser auf meiner Haut noch besser an.

Du tust dir selbst was Gutes. Das finde ich gut! Höre nicht auf damit! Und wenn du dir selbst dankst ist das ja auch so, als würdest du dir selbst auf die Schulter klopfen. Und wer bekommt nicht gerne Anerkennung?

Die persönliche Wertschätzung hat einen tollen weiteren Effekt. Sie führt dazu, dass ihr nach und nach mit erhobenen Kopf durch die Gegend lauft. Das Selbstbewusstsein freut sich nämlich wahnsinnig, wenn es jeden Tag etwas Lob bekommt.

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